Sonntag, 19. Juli 2015
432 Liter Bier im Jahr
Ich weis schon das ich ein Problem habe mit dem Alkohol, bzw. ich habe keins -ich trinke es einfach. Es schmeckt mir, und Abends bin ich alleine .Manchmal belohne ich mich damit , an anderen Tagen versuche ich mich zu betäuben. Die Tage an denen ich mich belohne sind zum Glück in der Überzahl.
Abends um 20 Uhr mache ich mir mein Bier auf, und um 00 Uhr schlafe ich vorm Fernseher ein.
Allerdings werde ich dieses Jahr 40. Ich habe einen Nervenzusammenbruch mit Panikattacken hinter mir, mein Leben ist manchmal immer noch eine Herausforderung und die Stimme im Kopf sagt, das ich langsam etwas für mich tun sollte, weil - wie lange möchte ich noch leben und funktionieren? Vielleicht ist es auch die Stimme, die jeden Morgen sagt- "also , die 3 Bier kommen dir zwar nicht viel vor und beeinflussen dich nicht, aber deine Leber freut sich bestimmt nicht!" , die Stimme, die mich zusätzlich beunruhigt und deswegen habe ich immer noch Anflüge von Panik? Vielleicht ist es auch der Wunsch nach einer funktionierenden, erfüllenden Beziehung, die seit 2 Jahren nicht so ganz will, wie ich die, die ich versuche zu betäuben anstatt etwas zu unternehmen?
Zumindest ist es bestimmt nicht so, dass das Bier mir einfach schmeckt und nichts in meinem Körper oder Kopf anrichtet.
Ich habe Gestern nach über 3 Jahren die Mutter meines Exfreundes besucht, und ihr erzählt , das ich jeden Tag trinke. Sowas erzählt man nicht der Mutter des Exfreundes. Man erzählt nichts schlechtes über sich. Ich tat es , und ich glaube ich bin soweit mich mit meinem Alkohol und Zigarettenkonsum auseinander zu setzen.
Dabei , habe ich das Gefühl, wird es viel schwieriger sein mit dem Rauchen aufzuhören, als mit dem trinken. Für das trinken brauche ich nur Abends einen adäquaten Ersatz, und da hätte ich eine meditations CD , oder leckere Tee Sorten am Start. Aber womit ersetzt man die Zigarette , die einen den ganzen Tag begleitet? Und ich bin wirklich kein Mensch, der sich was verbieten kann oder lässt.
Ich habe einen Plan.
Ich trinke jetzt bis 25.07 nichts. Ich fahre zwar gleich zu meiner Freundin über paar Tage, und eigentlich trinken wir ein paar Gläser gemütlich zusammen, aber ich kann mich mit meinen Panikattacken entschuldigen und beim Alkoholfreiem Bier bleiben. Am 21. wird in der Familie ein Geburtstag gefeiert, aber meine Familie wird es verstehen und begrüßen, da muss ich nichts erklären.
Schaffe ich es Abends einzuschlafen?
Wie mache ich es mit dem Rauchen?
Pflaster oder kein Pflaster? Ich psycho werde mir doch jede Nebenwirkung vom Pflaster einbilden, die es da nur gibt?!
Ich denke Heute zähle ich die Zigaretten, die ich rauche und schaue wann genau rauche ich?
Es muss aufhören, und ich bin mir sicher, dass das Leben auch ohne schlechte Angewohnheiten schön sein kann, vielleicht macht es sogar Spass? Vielleicht hat man mehr Zeit oder Lust um sich körperlich zu betätigen? Hat den Mut Sport zu treiben? Jeden Abend Bier und Fernseher ist kein Leben, das ist Verschwendung davon. Ich werde 40 - wie alt will ich werden?

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